19. Dezember - Ghana XXII

Unser letzter Tag. Wir beobachten das Leben in der Anlage. Eine Gruppe von Chinesen geht mit Rettungswesten auf Bootstour. Ein modernes Motorboot legt an, nimmt einen jungen, mit Aktentasche versehenen Weißen auf, und fährt in Richtung der versteckten Ferienhäuser. Später kommt das Boot wieder, um zwei Mädchen aufzunehmen, plakativer, klischeehafter Geldadel. Ein chinesisches Pärchen will mit einem Wassermotorrad fahren. Immer wieder würgen sie den Motor ab, schließlich muß ein Einbaum zur Hilfe kommen – das Einfache, Alte kommt der Modernen zur Hilfe. Zwei Katamarane und Laser ziehen über den Fluss. Auf dem Laser sitzt auf der Spitze wahrscheinlich ein Segellehrer, der Anweisungen gibt. Konstanzes Kennerblick sieht sofort, dass der Schüler noch in den Anfängen steckt, Segel killen, bei den Halsen ist eine Kenterung nicht unwahrscheinlich. Erik, unser Bootsmann kommt noch einmal zu Besuch. Der Taxifahrer kommt vorbei, um den Termin noch einmal zu bestätigen, was uns sehr beruhigt. In einer langen, zermürbenden Fahrt geht es dann zum Flughafen, wo wir bei der Ankunft angkommen, uns dann zum Abflug durchkämpfen müssen. Im Flieger sinken wir müde in unsere Sitze, landen schließlich bei Minus 8 Grad in Hamburg.