18. Dezember - Ghana XXI

Gegen 7 Uhr sitzen wir bei einem opulenten Frühstück, trödeln dann bis 09.30 Uhr herum, Erik, unser Bootsmann, kommt. Mit dem Einbaum paddelt und stakt er uns an den Ufern entlang. Hier stehen, leicht versteckt, hübsche Ferienhäuser. Oft sollen Menschen aus Lybien dort wohnen. Wir fahren an einigen Dörfern vorbei, kommen an der Ruminsel an. Gleich wird uns die Eigenproduktion zum Kosten angeboten, während Konstanze mit einem Glas davonkommt, muss ich als Mann derer zwei trinken. Der „Chief“ zeigt uns Anbau und Verarbeitung des Zuckerrohrs. Stolz zeigt er uns eine Sammlung von Visitenkarten, die meisten stammen von Behörden und Leuten, die in Ghana arbeiten. Der Segelschulsprospekt wird in seine Sammlung aufgenommen. Wir zücken zum letzten Mal die Polaroid-Kamera, der sich hauptsächlich die Erwachsenen stellen, die Kinder halten sich bedeckt. Erik lässt sich mit Konstanze ablichten….Mit zwei Plastikflschen voller Rum geht es wieder gegen Strom und Wind zum Ressort. Dabei paddelt er dicht am Ufer längs, wo auch mehrere Fischerboote liegen. In deren Nähe baden viele Kinder, wir haben das Gefühl, sie wollen uns entern, bleiben dann aber verschont. Mit einem Taxi fahren wir in ein benachbartes Ressort, das an einer kleinen Steilküse liegt. Es sind keine Gäste da, die ganze Anlage macht einen vergitterten Eindruck. Unsere Anlage füllt sich langsam zum Wochenende hin. Wir treffen einen kanadischen Eheberater aus Accra. Gruppen von gutsituierten Schwarzen kommen, um Ausflüge auf den Booten zu machen. Zwei Wassermotorräder preschen durch den Voltasee.