27. April - Strandspaziergang

Gerade sind Konstanze und Hobbit abgefahren. Heute Morgen soll das Wetter noch schön sein, für den Nachmittag ist Regen angesagt. Sven wird mit seiner Freundin einen Auffrischungskurs machen, er wird, nachdem er gestern seine Prüfung bestanden hat, wohl erst nach 9 Uhr auftauchen. Am Freitag haben wir den Skippern von Klaus gegrillt, lustige Truppe mit Eckhard und Ecki ... Der Schlangenschnaps macht die Runde - mein Salat wird gelobt. Erste Gespräche mit Andrea und Astrid, die eventuell als Jollentrainer arbeiten möchten. Tagsüber haben Horst und Sven ihre Einhandkarriere fortgesetzt – ein kleiner Molenkuss und eine Ruhephase im Flach gehörten dazu, letztere veranlasste mich, die Wathose über die Schulter zu werfen, eine kleinen Strandspaziergang zu machen, um dann als menschlicher Schubverband zu fungieren. Bei den leichten Winden kein Drama ... Klaus hat seine Gruppe im Griff, vor dem Abzug räumen sie sehr gut auf und helfen mir, die neu gefüllten Mülltonnen vom Strand hochzufahren. Meine lieben Entsorger habe ich am Morgen mit einem Präsentkorb überrascht - sie haben sich wohl sehr gefreut.
Am Samstag läuft unsere Hamburger Truppe ein, neu dabei: Ulla und Jörg, die ihre Ausbildung in einem Zeitplan bis zum 24. Mai planen. Klaus, der Mann von Carola kümmert sich um ihren Enstieg. Die übrigen trainieren den Prüfungskurs, wobei sich zeit, das BüB-Manöver hat seine Tücken vor allem in der Kuhwende. Denn die anhaltenden Flachwasserbedingungen führen dazu, dass die nicht sauber ausgefahrene Kuhwende das Schiff fast zum Stillstand bringt, wobei es dann weiter nach Lee abtreibt. Mit Walter, Carola, Franziska, Nick und Katrin geht es auf die Steuerschüssel – Motorenausbildung. Zwischendurch: Menhirverleih, ein Paar das im letzten Jahr den Schein gemacht hat. Dabei Opel, eine nette Asiatin, die mir auch ein Gericht mitbringt, weil sie weiß, dass ich diese Küche mag. Nach einem kleinen Molenbesuch sind sie aber guter Dinge. Konstanze segelt mit Hobbit auf „Rosi Prognose“. Abends sitzen wir bei Windstille am Lagerfeuer, Carola spricht entschlossen dem Schlangenschnaps zu. Der Sonntag beginnt mit Flaute.
Warten auf Wind, ganz langsam erhebt sich eine Brise aus Nordost. Gegen 13 Uhr erscheinen Manfred, Axel und Klaus als Prüfer. Mit ihnen ist auch der Wind gekommen, so kann die Prüfung entspannt ihren Verlauf nehmen. Abgesehen von einem Manöver, brenzliger Molennähe und einem ruppigen Motorevent bleibt alles im Rahmen und wir können wenig später allen zu ihrem Schein gratulieren. Stefan – unser Geburtstagskind – ist am Samstag auch gekommen; mit Hobbit schiebt er am späten Sonntag Nachmittag Flutschfinger ins Tiefe, um einen kleinen Ausflug zu machen. Konstanze hält Nickerchen. Abends werden Reste gegrillt, Spargelcremesuppe vertilgt und Tatort geguckt.