17. April 2009

Noch immer steht der Ostwind, unterlegt das schöne Wetter mit empfindlicher Kühle. Ein dramatischer Einsatz am Mittwoch Abend - eine Boje hat sich los gerissen - Menhir klebt am Steg. Schnell Arbeitsanzug an und auf das Motorboot gesprungen. Gegen Wind und Welle steigt sofort viel Wasser ins Boot. Mit laufendem Motor rückwärts gegen den Wind versuche ich eine neue Vorleine an einer anderen Boje zu befestigen.- Erst im vierten oder fünften Versuch gelingt mir das Durchfädeln des Tampens, derbe Flüche erfüllen die Luft, da gelingt mir endlich der Stopperstek ... Klatschnass ziehe ich mich um, denn im großen Raum erwarten mich Entenbrust und Doko-Runde mit Jan, Philipp und Dennis. Sie helfen mir auch, den nächsten Menhir ins Wasser zu bringen. Zuvor mussten noch drei Leckstellen gedichtet werden. D. + P. bauen ihr Trockendock, es wird gewässert und neben Flutschfinger auf Position gebracht. Ich repapriere die Scheuerleiste von Auvi, befreie mit dem Dampfstrahler einen Menhir von seinen Taubenverzierungen, mache Reinigungsversuche im Brandmenhir, betreue morgens einen See-Einzelschüler und abends mein Dreiergespann. Der Wind soll den ganzen Tag über anhalten, vielleicht muss ich noch Zusatzfestmacher ausbringen ...