28. November - Ghana I

Um 16.30 Uhr landen wir in Accra. Die Hitze ist zunächst nicht so schlimm wie befürchtet. Wir werden von der Unterkunft Crystal Hostel abgeholt. Unser Fahrer Jason bemüht sich um Smalltalk, und überrascht uns durch sein exaltiertes Lachen. „Akwaaba“ – willkommen auf ghanisch.
The american house, the house of the former president, the house of a famous footballer: was wir schon grob aus dem Reiseführer wussten, hier und jetzt wurde uns vorgeführt, wie der Mensch sich in Accra orientiert.
Straßennamen sind unwichtig, bekannte Häuser gelten als Adresse. An uns ziehen ärmliche Behausungen, Bauruinen und fertig gestellte Häuser vorbei. Schließlich landen wir in unserem Hostel irgendwo im nördlichen Stadtteil. Von der Veranda blicken wir auf eine hohe Mauer, die das Gelände umgibt, bewehrt mit Natodraht. Der Arm/Reich-Kontrast macht diesen Schutz wohl notwenig. So sehen wir zunächst nicht viel von unserer Umgebung, aber hören den Lärm.
Zuweilen können wir einen Blick auf eine Schüssel, auf Kleidung oder Süßigkeiten werfen, denn die Mauer ist gerade so hoch, dass wir die Lasten sehen können, die die Menschen auf dem Kopf transportieren. Erster Lichtblick, die freundliche Hausdame – Florence – bereitet uns ein „Chicken-Dinner“.