15.05. Eine Hymne auf die Floßbauer

Ein Nachtrag: Dennis wollte eigentlich sein Trockendock beplanken, dann kam aber die Idee auf – Heiko und Horsten dabei – zwei Surfriggs zu integrieren, eine Optiruderanlage anzubringen und so vortreffliche Segeleigenschaften zu erlangen. Es endete dann ziemlich nahe an der Werft, der Vortrieb ließ zu wünschen übrig, dafür hatte die Abdrift leichtes Spiel. Bettina, Anna, Konstanze und meine Wenigkeit sitzen am Lagerfeuer, Speiseeis vor der Nase, da klingelt Bettinas Handy. Heiko wünscht umgehende Heimführung mit Motorboot. Anna ist da ganz anderer Meinung – eine Stunde Wartezeit könnten dem ganzen Geschehen die nötige Reife geben. So gehen Anna und ich auf Reisen, müssen noch einmal nachtanken, erreichen schließlich Floß mit den „Dreien von der Tankstelle“, die immer noch den Anschein der Manövrierfähigkeit erhalten wollen, schleppen sie alsdann im Schritttempo zum Steg ... Sofort werden Zukunftspläne, die Verbesserung des Urgefährtes betreffend, geschmiedet und mit den Funken des Feuers gen Himmel geschickt.

Am Samstag: Maddel bekümmert die Prüflinge. Judith und Uli auf Menhir - Horsten und Anna mit Normalsegeln (sic!) auf der Möwe. Schwer kämpfen sie, bergen die Fock, erreichen aber nach hartem Kampf den Steg. Später segelt Maddel mit sichtlichem Spaß mit ihnen. Währenddessen segelt meine neue Crew: Katrina, Nadine und Marcel auf sturmsegelbewehrtem Menhir die ersten Runden. Trotz der zum Teil schweren Böen können sie auch ihren ersten eigenen Schlag hinter sich bringen.