23.05. Nebeltag

Gegen 5 Uhr verlasse ich das Reich von Konstanze, eine dicke Nebelwand verdeckt den Horizont. Gegen 8 Uhr scheint die Sonnenscheibe durch die Wolken, lässt die Hoffnung steigen, dass wir noch den Fehmarntörn verwirklichen können. Doch dann zieht es wieder zu, die Werft ist nicht mehr zu sehen. Segeln im Sichtbereich des Steges ist angesagt. Jan und Lukas betreuen ihre Anfänger, es kommt noch eine Person hinzu. Wir warten immer noch auf das Gros der Hannoveraner, die wir schon Gestern erwartet haben. Phillipp und Dennis nehmen sich der Treppe an, die auf Konstanzes Veranda führt. Maria und Hanno reinigen in einer bravourösen Aktion den Strand. Die Coburger nehmen die theoretische Herausforderung an, Prüfungsbögen, Karteikarten machen die Runde. Jan-Mattis kommt mit Eltern, Konstanze bekommt einen kleinen Gasherd. Laura, Max und Stefan, Götz und Freundin, Kersten und Withold, Claudia, Arvid und Freunde, Romas mit Freundin und Vater, Asa, Wolfgang mit Tochter, Karin und Detlev – sie alle schauen herein. Unser Carsten Herold ist in Pension gegangen, Moni erzeugt Wunder der Wandlung. Ich versuche, das Fockschotendurcheinander zu begradigen, Segel werden sortiert, der Nebel aber bleibt. Gegen 14 Uhr kann ich die Crew aus Hannover einteilen, den Segellehrerbedarf abschätzen und den Steg bewachen – Konstanze streicht derweil die Hütte, deckt Dachpappe auf ... Steffi und Manuel segeln die Möwe ohne Ruderanlage, legen so auch später am Strand an. Immer wieder muss ich eingreifen, um die Ordnung am Steg herzustellen. Thomas H. und Claudia stranden mit ihrer Möwe auf dem Weg zur Box, während Christian E. souverän dort anlegt. Maddel wagt sich mit seinen Gleitern zum Dalben. Mit Maria geht es zum Einkauf – Nudeln mit Pesto, Schnitzelfleisch – in einer großen Wanne transportiere ich die Kochergebnisse zum neuen Nest von Konstanze. Da – endlich kommt die Sonne durch, glatte Flaute, die Solarleuchten der Achterpfähle spiegeln sich im Wasser, Hanno, Matze, Dennis, Flo, Phillipp und Tochter gesellen sich zu uns. Hanno schläft zur Zeit am Stegkopf. Spät in der Nacht legt Sazas Motorboot unter Paddel an, Flutschfinger folgt etwas später - irgendwie haben sie wohl Ärger mit Tauwerk/Schraube gehabt ... Morgen soll es dann nach Fehmarn gehen ...