10.06. Ein langer Tag

Noch herrscht Flaute, die Schiffe werden klar gemacht. Zehn Menhire hängen nun auf der Westseite des Steges. Der Ball kommt in Einsatz, fast alle Schüler wollen hinein. Für Maddel und später für mich ein ewiges Unterfangen. Gegen zwei Uhr gehen die Schüler an den Strand, um dann um 5 Uhr auf die Boote zu gehen. Mit Hilfe einer Bootsliste erreichen wir, dass alle Schüler ein Mal an der Pinne gesessen haben. Nach den Pflichtrunden – große Wasserschlacht. Entsprechend derangiert kommen Crew und Schiffe wieder an den Steg. Die meisten Schüler haben ihren Spaß dabei, viele kommen schwimmend im Wasser zurück. Das Aufräumen zieht sich dahin. Gegen 21 Uhr mache ich eine letzte Kontrolle, auf jedem Schiff ist etwas in Ordnung zu bringen. Fast überall sind die Vorleinen um das Vorstag gewickelt, die Schwerter nicht hochgezogen, die Ruder nicht festgestellt, die Stöpsel nicht geöffnet, die Fallen nicht richtig befestigt. Achim hilft tagsüber beim An- und Ablegen der Schiffe, später segelt er einhand die Möwe. Christoph und Hartmut gehen am Vormittag wandern, machen es später Achim nach – bei dem leichten Wind ziehen die Möwen ruhig ihre Bahnen – sie haben ihr Erfolgserlebnis. Es ist nach 22 Uhr, als ich müde ins Bett falle. Heute herrscht stärkerer Wind – wir werden sehen, was die Schüler daraus machen werden.