12.06. Starke Böen



Donnerstag: endlich ist etwas mehr Wind angesagt, doch bei gesetzten Sturmsegeln schleichen die Schiffe mit Paddelhilfe dahin, doch dann, wir wechseln gerade das Vorsegel auf normal, nimmt der Wind beständig zu. Nachmittags weht er schon mit kräftiger Brise. Maik lernt, den Menhir allein im Stehen zu segeln, stolz zieht er an den anderen Menhiren vorbei. Das Feld der Aktiven lichtet sich zunehmend. Zum Schluss sind nur noch zwei Möwen und ein Menhir unterwegs. Abends startet die große Abschiedsparty der Schulklasse, meine Musikanlage sorgt für einen entsprechenden Lärmpegel, der mich am Einschlafen aber nicht hindern kann. Spät treffen Nele und Saza ein, sie wollen ihren ersten Hochzeitstag hier feiern.
Freitag: das große Putzen beginnt. Ich bewundere Ulrike und Maik, wie sie den Bienenschwarm in kontrollierte Bahnen lenken. Gegen 14 Uhr nimmt Britta das Werk ab. So kommt Maik mit einigen Schülern noch einmal aufs Wasser. Zwischendurch Pumpenalarm – ich lasse den Notdienst kommen, der aber nicht viel ausrichtet. So versuche ich, Jakob zu erreichen, der schon beim letzten Mal helfen konnte. Wir können schließlich behelfsmäßig die Pumpe in Gang setzen. Peter taucht mit seiner kleinen Segeltruppe auf, auch Kerstin, unsere Auffrischungsschülerin, ist bereits angereist. Unser Katamaran Peter geht mit seiner Truppe ins Wasser. Bis Sonntag wollen sie in ihrer kleinen Segel-Freizeit etwas erleben. Das zeigt sich schon kurz danach – Konstanze kommt durch die Tür, will auf ihre Veranda, ich will nachkommen, da setzen die ersten Böen ein. Schnell mache ich durch das Fenster einige Aufnahmen. Die neue Grillanzündergabel bewährt sich – wenig später liegen die saftigen Steaks und Rippchen vor uns. Moritz gesellt sich zu uns, Dennis taucht mit einem Fußball-T-Shirt auf –welch ein Optimist! Später in der Nacht treffen Flo und Hobbit ein. Konstanze und ich schlafen in der neuen Hütte. Gegen 5 Uhr – ich bin schon im Büro – hört Konstanze Regen, guckt raus und sieht ... es war kein Regen ...