20.06. Grauer Himmel und Regen...

Wo bleibt die Sonne! Nachdem wir Gestern bis auf kurze Schauer verschont geblieben sind, kommt Heute das kühle Nass gnadenlos aus grauer Wolkenmasse. So bin ich nur froh, dass die Segler Gestern auf Ihre Kosten gekommen sind. Die Gruppe, die vor zwei Jahren bei uns war: Lisa, Caroline, Johanna, Jennifer (neu), David, Michael, Franziska und Moritz verteilt auf zwei Segelboote; die Neuen setzen nach etwas längerer Theorieeinweisung die Segel: Maddel führt die Crew bestehend aus Annette, Kirsten, Rüdiger und Jürgen; Hobbit leitet Astrid, Juan aus Ecuador und Daniel; Claus zeigt Ina, Astrid, Matthias und Maijk, wo die Pinne ist; Olaf legt mit Marie, Heidi, Tabea und Christian ab; Achim herrscht als Schiffsführer über Kirsten, Dorothea, Katarin, Henning und Rolf finden sich auf Uranus wieder; Kenneth segelt zunächst die Venus alleine, wird später von Rainer (Javelin) unterstützt; der 10. Menhir geht in den Verleih, diese Crew wollte gerne damit zum Essen nach Fehmarn segeln. Ein Blick auf den DWD warnt immer noch vor Böen der Stärke 8 Bft besonders in der Nähe der Insel. So entscheide ich, dass sie nur im Sichtbereich segeln dürfen. Später erklärt mir Maddel, dass es sich dabei um gestandene Segler handle, die besser segeln könnten, als wir beide zusammen. Dennoch bin ich mit meiner Entscheidung zufrieden ... Julia trainiert mit dem Piloten Benjamin auf der Möwe. Moritz überwacht das Geschehen vom Steg aus. Nachmittags macht zickiger, drehender Wind. Das Anlegen wird zu einer Kunst. Ulrich – unser Kinderbuchillustrator – kommt aufs Gelände und wird per Schlauchboot zu Henning verbracht. Sigrid wartet derweil an Land auf den Beginn des Kentertrainings. Hobbit unterstützt ihn dabei. Ein Teil der Anderen nimmt an dieser Übung teil. Wie es so kommen soll – es sind alleine Ina und Matthias, die dann die Möwe leer pützen dürfen, sie abbauen und auf ihren Platz verholen. Ich freue mich besonders über Sigrid, die sich überwunden hat, und damit einen großen Schritt gemacht hat. Konstanze streicht ihr kleines Anwesen, bekommt später dann allerdings Kopfschmerzen von den Ausdünstungen. Abends – Henning im Grillfieber, klönen wir danach entspannt auf der Lästerbank. Konstanze, ausgeschlafen, macht ein Feuer am Strand, wo wir den Tag beschliessen ...