23.06. Zwei schöne Segeltage....

Viel Spaß haben wir mit der Gruppe aus Fehmarn. Während Maddel den Studenten die Halse erklärt, weise ich Dörthe, Anja, Karo-Meike, Schwarz-Meike, Itte und Bernd in Segelaufbau und Knoten ein. Sie alle haben mehr oder minder Vorerfahrungen, wollen aber die Basics auffrischen. Oft klingt ein Lachen und Scherzen von den Booten ... Am zweiten Tag – die Studenten üben Boje-über-Bord – erkläre ich die Halse, und es geht in einen grösseren Übungskurs. Nachmittags – Maddel startet eine kleine Regatta – flaut der Wind zwischenzeitlich ab – schon sehe ich meine Gruppe relativ hilflos im Wind stehen. Der schwächere Wind gibt keine deutlichen Signale mehr – die Pinne wird zu früh gerade gemacht, die Fock zu früh übergeholt, so dass sie back steht. Sie sind etwas gefrustet, doch nach Erklärung gehen sie wieder auf Fahrt. Der wieder zunehmende Wind hilft auf seine Weise. Segeln lernen auf der Ostsee kann schon komplex sein. Später – ich mache mit Annette und Rüdiger Segelphysik, Benjamin schreibt eine Übungsarbeit – verabschiedet sich die nette Gruppe, übergibt mir zwei Flaschen Rotwein. Ich habe gute Hoffnung, sie wiederzusehen. Dörthe hat von Maddel den Spitznamen „Dörthebeker“ bekommen. Abends laden mich die Studenten zum Essen ein – Rosmarinkartoffeln und Hühnchen. Ich erfahre, dass die meisten von ihnen schon mit dem Studium fertig sind. Juan – unser Gast aus Ecuador – wirft ein Auge auf den Katamaran von Carsten, und möchte am liebsten anheuern. Hardy – Maddels Laserfreund – ist zu Besuch, sie gehen abends mit dem Laser 5000 bei Fastflaute auf Törn. Als sie den Slip hochkommen, nähern sich Juan und Bejamin dem Slipwagen, was mag in ihren Köpfen wohl vorgehen?