29.06. Quo vadis Christian?



Der Katamaran von Carsten – wir erinnern: der Affenfelsen – kommt erst spät am Sonntag zurück, nicht an Bord: Christian. Er taucht später auf, setzt sich neben Konstanze, die ob des ihm enstörmenden Geruches einen Satz zur Seite macht. Was ist geschehen? Die Crew von Flutschfinger fiel ja irgendwann der Müdigkeit anheim, mit der jeder etwas anders umging. Eine Person wollte gar mit dem Katamaran allein zurückfahren, angedrohte Paardifferenz konnte es wohl noch verhindern. Selbst Stalotek wurde mit der Zeit weich, wollte seine Träume nicht mehr segeln sondern schlafen! Das führte zur Kontaktaufnahme mit der (zufällig!) weiblichen Hälfte der Inselbevölkerung. So folgte er einem in der Trunkenheit geschönten Wesen. Die Eröffnung, dass sie aber noch bei ihrer Mutter wohne, löste Panik aus. Und so machte sich Christian, dem Fluchtinstinkt folgend, auf den Weg. Bruchstückhaft ernüchtert, wanderte er Stunde um Stunde von Burg über die Fehmarnsundbrücke, bis ihm einfiel, es gibt ja auch Taxis, die auch an Landgeruch gewöhnt sind. Christian de la Mancha, der Rosinante entronnen, kehrt heim. So sind wir zu unserer Sonntagsstory gekommen. Bei schwachen Winden geht der Segelbetrieb weiter: Darota und Kenneth versuchen sich gen Fehmarn, Kirsten und Jürgen besuchen den Graswarder. Tabea übt mit mir das Anluven und Abfallen ... Rike und Silvia segeln ohne Ruder, Christof und Christopherus trainieren das An- und Ablegen, Vater und Söhne: Wolf mit Jan und Hendrik leihen einen Menhir, Stefan segelt mit Götz Oh Nix. Später Motorenausbildung. Am Montag habe ich acht Schüler, die mich bis zum Abend beschäftigen, danach wollen meine beiden C’s noch Möwe mit mir segeln. Entspannt sitze ich danach bei Restlicht auf der Veranda ... Heiko kommt aus Göttingen zu Besuch.