20.08. Ein schöner Tagesanbruch...

Nach einer ruhigen Nacht – nur leise war Gesang zu hören, dieser auch nicht störend – steigt der Tag still aus dem Horizont. Der gestrige Tag passiert noch einmal Revue: gegen 13 Uhr erwarten mich Anja, Katharina, Imme und Isabell aus dem Umkreis von Klaus. Als Geburtstagsgeschenk haben sie von ihm einen Segelausflug geschenkt bekommen. Die Damen werden schnell – sie haben sich schon mit einem kleinen Sekt auf das Abenteuer vorbereitet – in die Westen verholfen ... der erste Menhir meiner Wahl – die Segel stehen schon – grinst mich plötzlich über das Heck an: der obere Ruderbeschlag fehlt. Nun denn – nicht aufregen, schon bin ich auf der Dora, da meint Maddel, ich solle doch Uranus nehmen..., gesagt getan, erscheint Nina, ich solle ihr doch den Brief mit den Prüfungspapieren geben, gilt es doch noch rechtzeitig zwei Schüler für den Sportbootführerschein Binnen unter Segel und Motor anzumelden. Während Nina Uranus weiter aufrüstet, laufe ich schnell ins Büro, komme zurück und kann endlich ablegen. Ob der Böen mit Sturmsegeln ausgerüstet, kreuze ich mit meiner herzlich fröhlichen Crew in den Yachthafen. Zwischen den Stegen kreuzen wir zur Fußgängerbrücke, vorbei an der Yacht eines Bekannten, der mich erstaunt grüßt und etwas neidvoll auf meine weiblich Besatzung schaut. Mit Vorwind eilt Uranus dann der Fahrrinnen entlang gen Osten, Katharina an der Pinne, voll konzentriert, klopft sie in charmanter Form das eine oder andere Lob heraus. Später möchte sie lieber ihre schönen Füsse baden. Diese vier Frauen – sie alle sind mit Familie bewehrt – haben sich diesen Nachmittag frei geschaufelt und wollen ihren Spaß haben. Der strahlende Himmel mit weißen, kräftigen Cumuli an der Kimm gibt einen guten Hintergrund für die schnell geschossenen Fotos. Prosecco aus der Dose – natürlich bekommt Rasmus den ersten Schluck – eint die Stimmung und die Crew, es geht am Graswarder entlang. Imme findet sich schnell am Am-Wind-Kurs ein ... dann kommt die Welle, im Bereich der ersten Schaumkronen wende ich gen Dalben. Ein leichter Surf bringt uns beschwingt in die Windabdeckung zurück – es gibt eine Runde Minischnapsflaschen – Isabell jetzt am Ruder – kreuzen wir gen Heimat. Puntkgenau legen wir am Steg an – ich verabschiede meine Crew des Frohsinns, da gibt mir Maddel einen Zettel in die Hand. Steuerseil des Motorbootes ist gerissen – es beginnt eine Telephonarie, wo jetzt auftreiben. Ich telefoniere mit Hamburg, Lübeck und Kiel mit verschiedenen Firmen, zwischendurch immer wieder mit Bollo, weil die Begriff Lenkungs-, Steuer-, Schaltseil unscharf herumschwimmen. Da – eine Möglichkeit in Kiel – Folker, Maddel und Hobbit machen sich auf den Weg, Anruf von Bollo, zurück, es bringt nichts ... so werden die Schüler Heute auf dem Schlauchboot ihre Prüfung absolvieren. Sicherheitshalber werde ich gleich bei Lindemann zwei Steuerseile bestelllen. So – nun habe ich geweckt – mit dem tanzenden und gackernden Huhn....