Tagebuch 2011
22.07. Böiger Westwind
Leonie und Martin haben noch Probleme, ich schicke Sarah zu ihnen, als es nichts fruchtet, gehe ich selbst in Einsatz. Nachdem wir die Fock geborgen haben, können wir arbeiten. Circle-Training um die weiße Westboje, unzählige BüB’s später können sie der Prüfung schon erfolgreicher entgegenblicken. Katharina, das ist die Frau mit den französischen Möpsen, kann ihre Aufregung nicht verhehlen. Urs an ihrer Seite scheint stabiler. Sarah wirft sich in Gefecht und kann nach leichten körperlichen Blessuren das Selbstvertrauen der beiden erhöhen. Souverän dagegen meine Sonderschülerinnen, die aber ihre eigene Erfolgslatte immer höher hängen, so immer noch Energien für die höheren Sphären aktivieren. Dennis hat eine Törte mitgebracht, in einem Plastikwildschwein – Walpurgaminni – steckt eine Röhre, drückt jemand nun auf den Gummikörper so kommen Entengeräusche heraus. Natürlich mussten diese Töne über Megaphon verschallt werden. Saza bereitet mit Tim und anderen das Zeltgelände vor, denkt schon an den Einkauf für Morgen .... Abends gibt es endlich Rindersteak, ich steuere noch eine Pfanne Paprika und Zwiebeln hinzu .... Nach einer Linie auf der Veranda ruft die Koje ....
19.07. Wetterküche
Mit einundzwanzig Schülern ist die Schule zur Zeit schwach besetzt. Die Witterung macht es den Kunden auch nicht leicht. Trotzdem können wir dem Wetter immer noch genügend Segelstunden abtrotzen, denn es ist immer noch besser als die Vorhersage. So stachen Gestern nur wenige Menhire in See gen Orth, kurz vor dem großen Dauerregen konnten sie wieder am Steg fest machen. Ich nutzte die Zeit, um auch meine liebe Mutter wieder zu besuchen, und war nach einer kleinen Einkaufsrunde beim Aldi und Edeka gegen 16 Uhr rechtzeitig zurück, um die Lichterführung mit den Schülern durchzunehmen. Gegen 18 Uhr hatte ich dann noch eine Einzelstunde Sportboot See. Der heutige Morgen begrüßte mich mit Nieselregen ....
25.06. Regensonntag
Südliche Winde, Flaute und immer wieder Regen. Ich zeige die Aufnahmen von Samstag, die ich mit der kleinen wasserdichten Kamera gemacht habe. Dabei versuche ich, die Rolle des Vorschoters aufzuwerten, der seine Postition in Luv der Fock haben soll, lediglich am Wind die Schoten dicht hält, ansonsten mit dem Vorsegel spielt, es soweit fiert, bis am Vorliek die ersten Anzeichen der Instabilität auftauchen. Die nichtbenutzte Fockschot muss immer nachgelockert werden. Die Unsitte, dass Fockaffen immer schon die Luvschot in Händen halten und damit unbewusst die Stellung des Vorsegels verändern, indem das Schothorn zu weit nach Innen gezogen wird, damit Abwinde auf das Groß lenkt. Auch für den Trimm des Bootes sind sie zuständig: Luvkrängung vermeiden, evtl. leichte Leekrängung erzeugen. Im Sinne der Crewkommunikation kann es hilfreich sein, wenn sie der Person am Ruder durchgeben: Fock killt oder abfallen, anluven ... Schließlich sollen sie auch beim Abfallen, besonders bei der Halse und beim Anlegen, in die Großschot greifen und diese lockern helfen. So sind es eine Fülle von Aufgaben, die im Sinne von „wir sind ein Team“ den Vorschoter aus seiner passiven Rolle befreien. Die Koordination von Pinne und Schot, beim Anluven erst die Pinne, dann die Schot, beim Abfallen, Pinne und Schot gleichzeitig, dieses Feintuning fällt den meisten Schülern schwer. Wir starten mit BüB und Motorenausbildung. Birgit und Katja stellen sich der Grundscheinprüfung. Einige sind schon derart vom Wetter bedrückt, dass sie mittags abfahren, die Crew der Altvorderen, selbst Konstanze, streicht die Segel relativ früh. Doch einige halten bis zum Ende durch. Der Wind hat zwischendurch etwas zugenommen und gute Manöver erlaubt. Elke reist an, damit ist unsere Hausmannschaft auf drei Personen gestiegen. Mal sehen was der heutige Tag so bringt, der mich mit Dauerregen um den See walken ließ, dann gab es aber schon das erste Aufreißen der Wolkendecke :-))
23.05. Seltsame Winde
Böen bis 7 Bft in der Ansage. Sturmsegel bleiben angesagt. Wir trainieren das An- und Ablegen. Ulla & Jörg; Bärbel & Manfred; Magda & Heinz-Peter schlagen sich gut. Peter versucht sich einhand auf der Möwe – wird zu einem Opfer des Ostwindes, zusammen segeln wir die Möwe auf die Westseite des Steges. Von da an hat er auch keine Probleme mehr. Nachmittags wagen wir den Schlag hinaus. Ralf bei Peter an Bord – so kommt unsere kleine Flotte bis an die Ansteuerungstonne, wo wir ein Flautenloch treffen. Überall ist Wind, nur unser Schiff dümpelt in der Welle. Unerklärlich dieses Phänomen, Richtung Werft kommt der Wind wieder, dreht um 180° und nimmt seine alte Stärke wieder ein. Heute weht ein strammer Ostwind, Peter gibt nach einem Molenlieger auf. Die übrigen Menhire üben tapfer ihr BüB.
31.12. kleines Missgeschick ....
Ahoi, allen Seglern!
Wir wünschen einen guten Rutsch. Zur Einstimmung: siehe:
http://www.facebook.com/ralph.bennewitz
--
Mit seglerischem Gruß
Ralph Bennewitz
17.12. Sie sind da!
Endlich – unzählige Mal angekündigt, nicht mehr damit gerechnet, reibe ich mir Freitag Morgen die Klüsen. Drei Arbeiter in Orange/Grün mit Spaten und Chef bewaffnet, gehen es an. Gegen Mittag stehen zwei neu Pappeln am Zaun. Gerade noch rechtzeitig vor dem Eintreffen von Bettina, Emma und Heiko. Die Jubiläumsbäume haben ihren Platz gefunden. Noch einmal meinen herzlichen Dank an Alle, die sich beteiligt haben, besonders an Heiko, der mit der Firma in regem Kontakt stand. Zusammen mit Stanzerl nehmen wir ein kleines Spätabendessen ein. Am nächsten Tag spielen wir reih um mit Emma, sie mag besonders Handfeger, hat aber Angst vor künstlichen Hühnern. Gemeinsam besuchen wir die Seebrücke, dessen Unterbau fast fertig ist. Wir sehen hier auch einen Stelzenbagger, ein Bild für Moritz wird gemacht. Am Abend wollen wir die Geschehnisse mit einer Schnitzeljagd feiern ....
16.12. Sturm-Hamburg-Trimaran-Krimi-Seebrücke
Es wird stürmisch im Norden. Das Wasser weck und Heute Umlegung der Schiffe. Wenn es so früh dunkel wird, legt sich das aufs Gemüt. Schön, dass Hamburg hier eine Abwechslung bietet – so haben wir am Samstag letzter Woche ein Krimidinner im ehemaligen Zollhaus besucht. Etwas verwirrend das Ganze, lag aber wohl auch an der Lokalität ... das Netteste waren unsere Tischnachbarn, mit denen wir auch ein alternatives Ende produzierten, das aber nicht zur Geltung kam. Am Sonntag dann Besuch von Christiane und Andreas, der gerade einen Trimaran baut. Wir hatten uns vor drei Jahren zum letzten Mal gesehen ... dann bin ich schon am Sonntag wieder nach Heiligenhafen, weil am Montag die Bäume endlich kommen sollten .... das zog sich dann aber bei Freitag hin. Schließlich habe ich noch eine Kontrollgang zur Seebrücke vollzogen und am Dienstag meine neuen Schuhe ausprobiert. Das WSA Lübeck hat sich immer noch nicht gemeldet – ich musste dort anzeigen, dass wir ab dem 2. Januar mit einem Bagger ins Wasser fahren wollen. Nun wütet draußen der Sturm.
06.12. Planten un Blomen, Weihnachtsmarkt und Kontrollgang Seebrücke
Irgendwann muß ich mal im Sommer nach Hamburg, damit ich all die Farben sehen kann, die mir jetzt der Winter verwehrt. Mit GPS-Finder mache ich zwei Runden im Park von Planten und Blomen, gehe für Stanzerl auf Einkaufstour, suche auf mehreren Weihnachtsmärkten bestimmte Dinge. Am Sonntag sind wir dann gemeinsam im zähen Fluss der Besucher. Stanzerl hat ihren Waschbären getauft, ich habe ihre herrlichen Sputniks vom Himmel geholt. Trotz unserer Erkältungen ein nettes Wochenende. Nun komme ich gerade vom Kontrollgang Seebrücke zurück .... Meine Seeschüler haben übrigens alle ohne mündliche Prüfung bestanden ....
01.12. Kindersegen
Nun dürfen wir auch Lena und Matze gratulieren, ihre Maja ist gelandet. Ein weiteres Wunderwerk menschlicher Nachkommenschaft haben Konstanze und ich in Os bestaunt. Kaja (Kaya?) im Wagen, Nele am Lenker ging es durch den Stadtpark. Nach lecker Tafelspitz von Saza lag die Kleine auf seinem Bein, wie auf einem Klüverbaum, im Blick die Delphine. Bisweilen schaute sie erstaunt mit großen Augen in unsere Gesichter. Im Trash treffen wir auf Moni, Carsten und Folker. Zaghaft nehme ich meine Runden um den Binnensee wieder auf, kontrolliere den Fortschritt an der Seebrücke. Endlich habe ich auch dem chinesischen Botschafter zum Dank für seine Mondkuchen einen geräucherten Aal geschickt. Letzten Samstag mit Stanzerl in den fliegenden Bauten: Theaterzirkus Nono. Neben akrobatischen Leistungen, Darstellungen reiner Kraft, gab es immer wieder malerische Einlagen – Clowneragen in herrlichen Kostümen, die in ihrer ernsthaften Komik einem Dennis wohl sehr zur Freude gereicht hätten. Konferenz mit Moritz: am zweiten Januartag wollen wir mit den Stegarbeiten beginnen.
18.11. Die graue Jahreszeit
Seit einigen Wochen lässt sich die Sonne nicht blicken. Ein grauer Vorhang senkt sich über die Ostsee. Vorgestern netter Überraschungsbesuch von Frank Z. – er durfte gleich mit anpacken. Der Boden soll ja ausgeräumt und sortiert werden – ein langwieriges Unterfangen. Große Pappkartons stehen bereit .... Ein Wochenende mit Simone, Dennis und Saza in Heili mit Grillgut, Kobekarpfen und Doppelkopf. Sonst gehört der Samstag und Sonntag Hamburg. Mit Stanzerl ging es nach Hannover – Kohlrouladen und Weinprobe. Mit Simone, Philipp und Dennis in Hamburgs bestes Steakrestaurant, zum Abschluß die Skybar mit grandiosem Ausblick auf die nächtliche Elbe. Maddel ist zurück, sorgt nun dafür, dass das Longboat scheuerbeleistet wird. Einige Seeschüler warten noch auf ihr Prüfungsfinish. Moritz vereinbart mit mir, den Stegbau in der zweiten Januarwoche zu beginnen – wer da noch nix vorhat :-)). Im laufe der nächsten Woche soll auch endlich die Baumpflanzung stattfinden – Heiko hat sich noch mal die Firma vorgenommen.
24.10. letzte Schüler und Herbst
Grau und windig empfing mich die Segelschule nach meinem ersten Hamburgwochenende. Nach dem Absegeln noch ein Praxisschüler – zwei Menhire warten noch auf goldene Tage. Im Abendkurs habe ich neun Schüler, die wohl Mitte November ihre Prüfung ablegen werden. Mein Intensivkurs See hat inzwischen sein erfolgreiches Ende gefunden. Moritz, Christian, Hobbit und ME haben ihre Schiffe ins Winterlager verbracht, ebenso Bettina und Heiko, die mit ihrem Hund zu Besuch sind. Die Pilzdecke im Duschraum ist renoviert, meine Wäsche gewaschen, Blumen gerichtet, Rasen gemäht - schön, wenn ich so begrüßt werde. Katze, Mattis und ME zu Besuch, mein Laptop wird eingerichtet, so dass ich auch unten im Warmen Zugriff auf meinen Computer habe. Am Mittwoch letzter Woche hat meine Mutter ihren 90sten Geburtstag in der Segelschule gefeiert, Ronja, die Tochter von Benno, hatte stilvoll dekoriert. Maddel weilt noch in Kroatien, Baumaktion, Stegreparatur und Wintersicherung stehen noch an ....
05.10. Einzelschüler und Absegeln
Die Woche zuvor: ein ruhiges Leben – Jan segelt mit seiner Schwester – die letzten Segelschüler. Am Dienstag begleite ich sie Richtung Orth. Am Freitag kann Jan schließlich bei lauen Winden seine Prüfung ablegen – ich mache den Vorschoter, sorge vor der Wante für Leekrängung. Dann kommen die ersten Teilnehmer für die Absegelregatta .... Mit Konstanze legen wir letzte Hand an die Deko. Matze, P-Stefan, Horsten und Ben sorgen für die erste Verpflegung. Konstanze bereitet Piri-Piri vor – für vierzig Leute. Endlich sind es neun Menhire, die mit Paddelkraft gen Dalben driften. Ein wenig Wind kommt auf, es geht zur Osttonne weiter. Von dort wollen wir zur Nordtonne, doch Flaute hindert uns, so schicken wir Katze vor, sie möge auf 1 Meter vor dem Graswarder ankern. Wir verteilen Lunchpakete. Wieder auflebender Wind bringt die Flotte wieder auf Kurs, nach Rundung beider Gefahrentonnen kommt die letzte Aufgabe. In den Yachthafen soll es gehen, einen Stempel vom Hafenmeister ergattern. Nur noch sechs Schiffe sind dabei, der Rest hat kapituliert. Die Crew um Flo & Co hat sich gleich zu Fuß auf den Weg gemacht, nachdem sie unter Auslassung der letzten Bahnmarken den Steg zuerst erreicht hatten. Gerne hätten wir das Gesicht des Hafenmeisters gesehen .... Da der Wind in der Fahrrrinne von vorn kommt, greifen wir mit dem Motorboot immer wieder ein, schleppen sie stückweise nach vorne. Draußen wurde der Horizont von Unmengen Yachten bevölkert – Kohlregatta. So herrschte dann auch reger Verkehr in der Fahrrinne. Viele Yachties grüßten meine Admiralsuniform, waren erfreut über die vielen Kostüme. Kurz vor Start hat sich der Verkleidungsvirus rasant entwickelt: Rettungsdecken, Aluminiumfolie und der häufige Gang zum 1-Euroladen bestimmten das Treiben. Abends dann das Vortragen der Gedichte mit vorgegebenen Worten, viele stolperten über das Schamfielen und die Tauwerklippe. Nachts gab es dann wohl noch Trötrandale - doch davon weiß ich nur vom Hören-Sagen, denn mich hat der Schlaf beschützt. Am Montag dann in rasanter Folge – das Slippen der Boote, die Optiinsel nach gewohnter technischer Diskussion, Manfred Wörner samt Trockendock, das Long-Boat, die Gummiwurst – alle wurden in 3 ¾ Stunden an Land verbracht. Am Steg liegen jetzt noch zwei Menhire und die Steuerschüssel. Unsere Siegercrew: Katze, Hobbit, Flolü und Stefan G. Noch ist Platz auf dem Pokal, der übrigens 1991 zum ersten Mal verliehen wurde.
25.09. Sommertag und Weltall
Die Sonne wärmt noch immer. Fritze Cat und Herr Gerlach legen gerade an, während Konstanze noch den Sternenstaub versprüht. Dieter, Arne und Manfred haben sich um die WE-Schüler gekümmert. Jan war mit einer Vierertruppe zum Segeln dabei, Fehmarn Gestern noch bei Wind erreicht, konnten sie auf dem Rückweg nur auf Schlepphilfe hoffen, die sich dann auch einstellte. Maria hat ihren zweiten Törn mit Peter gemeistert, will sich wohl im Winter mit dem Thema Segeln weiter beschäftigen. Gerade sehe ich – wenn mich nicht alles täuscht, dass Brigitte über den Schwimmer von Fritze Cat balanciert, welch ein ungewohntes Bild. Menhire und Möwen, der Grüne bevölkerten das ruhige Blau des Wassers. Winfried ist bei Thomas und Maddel zugestiegen, sie gehen auf einen ruhigen Törn. Meine Schüler haben sich noch zu einer Regatta zum Dalben eingelassen, legen gerade an der Optiinsel an ... Gestern mit Nils, der nun auch seine Prüfung bestanden hat, großes Reibekuchenessen, bevor der kleine Kamin bei Konstanze auf der Veranda brannte, Maria sich zu uns gesellte – ab Morgen habe ich dann nur noch den Jan und seine Schwester im Kurs .....
24.09. Saisonende naht....
Am Strand baut Richards Feuerwehrmeister seine Pyrobühne auf. Der Himmel noch grau verhangen – doch es soll schöner werden, wobei der Wind dann schwächeln wird. Deshalb haben wir Gestern die praktische Prüfung für Ines und Ferdinant vorgezogen. Bei fast idealen Bedingungen – mäßiger West mit gutem Wasserstand – konnten sie Axel überzeugen. F. hat kurzfristig auf seine Theorieprüfung verzichtet, er hatte keine Lust, sich abends damit zu beschäftigen. Doch hat die kleine Gruppe noch ein letztes Mal ein Kentertraining für dieses Jahr absolviert. Peter führt seinen Fritze Cat aus, nimmt auch mal unseren Klavierstimmer Mark mit. Manfred aus Lüneburg ist dem Club beigetreten, segelt munter mit den Schülern zusammen. Am WE erwarten wir sieben Hamburger – Dieter, Manfred und Arne werden die Ausbildung übernehmen. Mit Konstanze werde ich die Gestaltung des Absegelns vorantreiben. Maria ist wieder zu Besuch, und auch Thomas L. schaut rein, er will Morgen mit Maddel und Winfried auf Törn gehen. Für Montag bleibt mir noch ein Schüler – der Jan, der für Freitag zur Prüfung vorgesehen ist.
18.09. WE - flautiges Event und Kosmosgestaltung!
Leichtes Abendrot liegt über dem Wasser. Konstanze und Nils sind gerade gefahren, zuvor Simone und Dennis. Zusammen haben wir die Hütte teilweise in kosmische Schwärze gehüllt, chinesischen Mondkuchen probiert, die Enten von Gestern verdaut – diplomatisch – versteht sich .... Dieter, Arne und Maddel kümmerten sich bei flautigem Windangebot um neun Schüler – von den Hamburgern sind wieder zwei fern geblieben ... Thomas H. hat uns mit kleiner Gruppe, Beate J. mit ihren Pfadfindern, Olaf C. mit Freund besucht. Nun wohne ich allein mit Ines im Haus, meine Schülerin für Morgen. Glücklicherweise kommt auch noch Mark hinzu.
... nicht zu vergessen: Ulli und Welf haben ihren neuen Erdenbürger vorgestellt.
17.09. Prüfungsfeier und Schlangenschnaps!
Bei idealen Bedingungen - Wasserstand, Wind und Sonnenschein - trainieren drei Menhire den Prüfungskurs. Maddel hat die ersten Möwen aus dem Wasser geholt, beschäftigt sich dann mit der Reinigung der Teppichläufer. Axel kommt, die Prüfung nimmt ihren Lauf. Der abnehmende Wind ist nun neu für die Crews, die heftige Böen gewöhnt, dem nun zarteren Zusammenspiel von Pinne und Schot neu gegenüber standen. Nach glücklichem Ausgang überreicht Dieter dem Prüfer Cola-Rum. Auf den Anruf seiner Frau meint Axel, er käme gleich – es waren dann aber mindestens noch zwei Stunden, die sie in der Sonne bei dem brauen Getränk verbrachten. Annette aus Frankfurt schaut herrein, bringt einen eventuellen Segelgast für die nächste Woche mit. Thomas H. kommt mit Sohn und Frau, Nils wird von Stanzerl mitgebracht. Ines, eine neue CD-Schpülerin und Peter, ein WE-Gast kommen hinzu. Ein netter Abend nimmt seinen Lauf, an dessen lustige Komponente Werner nicht unschuldig ist. Er beschwert sich über die hektischen Filmschnitte, preist seinen von Franziska auf youtube eingestellten Film – der Rasenmähermann – an. Außerdem sei er Herr der Scheine. Hat er mit seiner Tochter den Grundschein gemacht, so präsentiert er den Sportboot Binnen und See, einen abgelaufenen LKW-Führerschein, war wohl auch im Besitz eines österreichischen Segelscheines – letztendlich empfiehlt er uns „Herr Polt - Hitler und der Leasing-Vertrag“ ... doch es wird kühl. Der nächste Morgen beginnt mit Pladderregen, nur ein schmaler Lichtstreifen am Horizont und ungewöhnlich Ansammlungen von Möwen auf der Mole, dem Stegkopf sowie gesprenkelt über das Wasser verteilt.
16.09. Flachwasser und Hafenrundfahrt
Seit Tagen flaches Wasser und starke Böen. Nachdem wir am Dienstag schon mehrfach die Menhire haben anschieben müssen, sind wir Gestern auf Theoriekurs gegangen, haben dann mit dem Longboat eine Fahrt zur Osttonne und in den Yachthafen unternommen. Zum Abschluss haben wir dann den ersten Teil meines Karibikfilms gesehen. Da können wir uns glücklich schätzen, dass die beiden Großprüfungen am Freitag und Sonntag bei relativ guten Bedingungen über die Bühnen gingen. Der große Studentenkurs mit mehr als 30 Personen hat sein gutes Ende gefunden.
Dank der guten Orga von Folker und den vielen Helfern konnten zwei schöne Wochen gestaltet werden. Die neue Woche beginnt mit neun Schülern: ein Schnupperpaar über Smartbox, Thorsten, Gina und Claudia von der letzten Woche, Andreas aus Hamburg, Sven als neuer SBI-Schüler, sowie Vater und Tochter, Werner und Franziska aus Schwätzingen. Schwere Sturmböen ketten uns an das Stegnahrevier – am Donnerstag nur noch 5 bis 6 Bft bei gutem Wasserstand. Gegen 14 Uhr erwarten wir Axel zur Prüfung ....
11.09. Reisebericht von Kirsten und Lothar
Wandersegeln mit der H-Jolle
im Regensommer 2011
Im August 2011 starteten zwei mit Blick auf das Wetter unerschrockene Segler zu einer kleinen Reise in die Schlei. Hoffnungsvoll, daß bald die Sonne und damit die Wärme käme, erstens für das Segeln, zweitens für das Baden, drittens für das Trocknen allerlei Utensilien. Diese Hoffnung – dieses sei vorab schon erledigt – erwies sich als hartnäckig und zugleich vergebens. Es war eine Regen- und Sturmtour, es kam zu einer kleineren Badeszene, ein Ankerversuch endete im Treiben, die Segelsachen sind bis heute nicht trocken, die Glieder rheumatisch, das Schiff durchgehend wunderbar.
Die Tour war geplant von Heiligenhafen, Segelschule Bennewitz, über die Kieler Förde bis zur Schlei, Schleswig und zurück. Das schöne Maasholm an der Schleineinfahrt konnten wir ausgiebig kennenlernen, insbesondere der Blick nach Westen über das Wasser hin auf den immerdunklen, von Regenschauern und Böen durchwirkten Himmel wurde uns solange eine tägliche Wiederholung, bis wir mit Sturmgroß und Fock eine erste Flucht ergriffen. Diese endete in Starkregen, starken Böen an unserem vor erst einer Stunde verlassenen Liegeplatz im Maasholm. Ein zweiter Ausreißversuch gelang wieder inmitten von Starkregen zwei Tage später Richtung Kappeln, wo uns durch die Brücke ein nettes Yachtpaar durchschleppte. Gerade dort war nämlich gerade kein Wind, um gescheit die Brücke passieren zu können. Hierzu kurz die Bemerkung der Unvereinbarkeit zwischen den meisten Yachtbesitzern oder -seglern und den Jollenwanderern. In Damp lagen wir mit unserer alten blauen Baumpersenning zwischen dicken weißen Segelyachten. Eine alte Holzlady in feinstem, etwas geflicktem Baumwollzwirn zwischen edlem Plastik. Klar, wer mehr Stil hatte...
Die Schlei ist ein wunderbares Segelrevier für eine H-Jolle, überall kleinere Stege, Ankermöglichkeiten, so daß auf der Suche nach Regendeckung genügend Auswahl bestand. Längere Abschnitte feinster Segelmöglichkeiten, die Große Breite mit schönem Blick auf den Schleswiger Dom. Und das Aufkreuzen von Schleimünde nach Schleswig ermöglicht es jedem Schauenden, die Schleiküste von allen Seiten zu betrachten. Nach Passieren der Brücke in Lindaunis fanden wir so Stauerweth, einen kleinen Steg eines kleinen Segelvereins. Keine großen Yachten neben Pauline, so daß diese endlich einmal aufatmen konnte. Und erstmals kein Regen, so daß das Unterpersenningkriechen entfiel und damit die blauen Flecken verringert und die demütige Haltung in den aufrechten Gang übergehen konnte. So starteten wir am nächsten Tag mit hoffnungsvollem Blick nach Westen – Ergebnis wie gehabt. Im Sprühregen ging es weiter, dann tatsächlich Sonne zwischen den Wolken. Ein schöner Tag Richtung Missunde kündigte sich an, bis wir beim Öffnen der Lenzklappen feststellen konnten, daß eine dieser auch beim Schließen weiter lenzte – leider in das Boot. Also Abfallen Richtung Hülsen, wo der bisher einstündige Segeltag mit Ausräumen aller Segelsäcke, Verholen und Umkippen der Jolle zwecks Reparatur der Lenzklappe sowie folgendem Auspützen und Einräumen eine über dreistündige Unterbrechung erfuhr. Der mehr oder minder freiwillige Handwerker – zugleich der liebevolle Besitzer Paulines – stand damit längere Zeit im frischen Schleiwasser, was mit einem feinen Salat im nahen Hafencafé belohnt wurde. Zumindest hat es in dieser Zeit nicht geregnet. Beim dann späterem Weiterfahren – mit bangem Blick auf die Steuerbordlenzklappe – schlief der Wind mit abendlichem Seufzer ein, so dass Missunde mit schönem Treiben erreicht wurde. Eine idyllische Gegend, welche insbesondere durch den Sonne vorhersagenden Wetterbericht noch schöner wirkte. So begannen die zwei einzigen regenfreien Tage. Einmal hin nach Schleswig bei ruhigen 1-2 Beaufort, dann einen wirklich sonnigen Flautentag mit Besuch bei den Wikingern. Der anfangs schöne Sonnentag darauf mit achterlichem Wind wehte auf glattem Wasser Pauline allen Yachten davon. Sie brummte sacht vor sich hin – und wäre nicht ein Gewitter aufgezogen, wäre sie bis Heiligenhafen geweht. Aber nun durfte die Persenning dieses Mal in Arnis zeigen, was sie kann. Auch Maasholm war wieder sehr schön mit dem Blick auf die dunklen Regenböen. Das Café im Dorf ist warm und trocken, hat kalorienreichen Kuchen zum Aufbau einer körpereigenen Fettschicht gegen Sturm und Kälte. Pauline trotzte dem starken Sturm auch im Hafen, sie rüttelte alle Böen wacker ab.
Trotzdem war sie für die Rückfahrt über die stürmische Ostsee bei 6-7 Beaufort zu zart (und vielleicht auch schon etwas zu betagt), so daß sie rollenderweise ihren Heimathafen in der Segelschule Bennewitz erreichte.
Hier wird sie träumen von wärmender Sonne, Windstärken um 3-4 Beaufort, kleineren Ausflügen in die Gegend und einem schönen Sommer 2012 mit vielen kleinen Stegen und Häfen im südlichen Dänemark. Zusammen mit ihren mitsegelnden Menschen, welche Nässe- und Kriechfolgen erst beheben müssen, ist sie weiter munter und unternehmungslustig auch für weitere Touren. Schießgebiete, welche sie zu großen Umwegen nötigten, überhebliche Yachties und ironische Hafenmeister können sie in ihrer Segellust, ihrer Schönheit und ihrem Charme nicht beeinträchtigen. Und sie wird so lange um eine weitere Reise werben – sie weht ja so gern –, bis die Segler sich auf weitere Badeszenen, Ankerversuche, das schaukelnde Indenschlafgewiegtwerden und insbesondere auf Maasholm freuen ...
08.09. volles WE und böiger Wind!
Tja, die Böen lassen uns nicht los. Immer wieder warnt wetter-online mit roter Schrift vor siebener oder achter Böen. Am WE tummelten sich dann mehr als 50 Schüler auf den Booten, zusätzlich noch Henning mit Kinderschar, und Thomas H. mit Söhnen. Dazu kommen delikate Kursüberschneidungsprogramme: WE-Schüler, 14-Tageschüler, CD-ler und am Montag noch einmal Neuanfänger. Für mich bedeutete es immer wieder Theorieunterricht. Jedoch nun über Fernseher mit Tafel. Gewöhnungsbedürftig – doch ich fuchse mich ein, bis die Tafel einen Terroranschlag verübt: kracht doch plötzlich ein Teil der Schiebetafel mit der Ecke ein paar Zentimeter neben meinem Kopf auf den Tisch – ein Kugelschreiber zersplittert gänzlich. Erst nach dem Unterricht bemerke ich ein Flattern meiner Nerven – Diplomatico hilft. Unermüdlich sind einige im Einsatz, während ich zwei Arztbesuche machen muss .... , dazu die Böen und der Regen – ich bemerke Stress. Wir versuchen fehlende Informationen bei den einzelnen Gruppen auszumerzen, den Stand der Ausbildung anzugleichen. Mit der Prüfgruppe wird eine Übungsarbeit geschrieben – ich werte sie später aus, bespreche die Fehler .... Matze macht derweil Motorenausbildung bei nassem, kaltem Wetter. Ich will ihn ablösen lassen, doch ... Heute Morgen: endlich wieder Wasser, von unten und leider auch von oben. Doch die Sonne kämpft sich durch, die Schüler haben ihren Spaß, einzelne Böen bringen aber immer wieder Respekt. Folker/Maddel lassen ihre Prüflinge trainieren. Die WE-Prüflinge segeln mit mir, Nina und Stefan östlich davon. BüB und nachmittags die Halse. Anschließend noch einmal Prüfungsfragen durchgehen – der Tage neigt sich dem Ende entgegen: Flolü, Moritz und Maddel gehen beim Abendsonne noch einmal auf die Laser .... Zum Schluß ein dickes Lob an Bambi, die Brittas Aufgaben – sie liegt im Krankenhaus – tapfer übernimmt, danke!
01.09. Studentenkurs
Die Gleiter haben ihre ersten beiden schweren Tag hinter sich. Gestern war dagegen Leichtwind, sie konnten ausprobieren, Spinnaker setzen. Ein Film über 420iger hat ihnen zu Denken gegeben, was Gewichtstrimm und Schotarbeit in den Böen heißt. Die Anfängertruppe hat ihr Kentertraining gehabt, drängt nun auf die Möwen, deshalb werden drei weitere aufgeriggt. Ich war beim Arzt, der Entzündung im linken Bein diagnostiziert hat – eine Woche lang darf ich keine Binnenseetouren machen. Endlich bessert sich das Wetter etwas, wir können auf Sonnenschein hoffen. Im Unterricht versuche ich nun, mein Laptop einzusetzen, doch die Technik hat ihre Tücken....
29.08. Flacher Montagsstart
Gerade packt die Feuerwehr ein, sie haben ihre Spritzübungen an der Mole abgehalten, wahrscheinlich wollten sie den Wasserstand günstig beeinflussen, denn Flachwasser war Heute angesagt. Da die Prognose noch weiteres Fallen vorhersagte, haben wir uns entschlossen gleich am Morgen ohne weitere Einführung Vierergruppen zu bilden, Segellehrer zuzuordnen und zu beginnen. Häufig sahen wir dann Menhirstandbilder, einzelne Personen im Wasser, die zum Zwecke der Leichterung das Schiff verlassen hatten. Letztendlich durfte ich noch zwei Menhire abschleppen, weil die garstigen Verhältnisse ein selbständiges Heimkommen verhinderten. Im Schlepp fuhren Maddel und Folker dann sieben Gleiter hinaus: drei 470iger, zwei 420iger, zwei Laser. Im Gefolge erreichten wir den Dalben. Gerd winkt mich an seinen Laser, er und Caro haben etwas vergessen, der eine den Mastoberteil, die andere den Großbaum. Order von Maddel: schlepp sie an den Strand, sie sollen einen daraus machen und abwechselnd segeln.
Kurz danach zweite Order: der blaue 470iger soll an der Boje bleiben – sie sollen lieber Möwe segeln – später durften sie doch. Die Schwierigkeit lag darin, draußen die Segel zu setzen. Situationen, wo ein 470iger, in dessen Großschot unbedarft gegriffen wurde, plötzlich mit Bugwelle auf mich zu raste ... Es war schon aufregend...., wussten wir doch nie, welche Böen tatsächlich durchkommen. Fazit: Grenzerfahrung, zu wenig Schotarbeit, Gewichtsverteilung – vielleicht doch noch einmal langsam auf der Möwe probieren. Dort fand ich auch die Drei von der Tankstelle: Halil, Gerrit und Folker als Instruktor. Die Filmaufnahmen stellen später alles als Verharmlosung da, können die Dramatik nicht wiedergeben. Ein zu beklagender Ruderbruch, dann wir die Flotte heimgeschleppt. Derweil machen Matze, Flolü, Jan, Hobbit mit den Neuen Knotenkunde, ich schiebe die Bootskunde hinterher, mache dann mit Michael und Thomas, die schon weiter sind, die Eingeweide der Lichterführung sichtbar, bevor ich mit Eric und Thorsten noch eine Stunde See-Unterricht hinlege. Nun hoffen wir alle, Morgen wieder eine Handbreit Wasser unter dem Kiel zu haben.
28.08. Flachwasserwochenende!
So mancher Menhir blieb ohne Schwert stecken. Die bösen Böen halten sich zurück. Letztlich hat der Sonntag ein freundlicheres Gesicht gezeigt als der Tag zuvor, wo Dauerregen die Motivation der Leute herunterzog. 24 Leute haben sich zum Segeln anleiten lassen. Während des Tages laufen Bambi, Folker, Lena, Matze und die ersten Studenten. Folker macht einen Bettenbelegungsplan, Matze erstellt Kühlschrankschilder und Bierliste. Beim Kopieren der letztgenannten wundern wir uns, dass nur ein leeres Blatt herauskommt. Matze hatte noch die Vorlage in der Hand, per Geisteskraft läßt sich der Kopierer noch nicht bedienen. Abends macht sich ein Teil der Stammleute auf, das Segeln noch zu probieren, eine Wolkenwand lässt sie verharren. Konstanze kommt unter die Dusche, weil sie kaltes Wasser im Ohr hat. Gerade fertig, sieht sie, wie die anderen doch ablegen. Der Wind hat sich gelegt, die Sonne scheint. Das Wetter schlägt Kapriolen. Michael und Kai sind mit dem Katamaran draussen. Nun warten wir auf das Wetter, es soll windig und wasserarm werden .... vielleicht ein Theorietag??? Heute Morgen, ich will gerade um den Binnensee stöckeln – sehe ich Karsten auf einer Bank im Senioreneck schlafen ....
27.08. Berlinende und Gewitternacht!
Es grollt am Himmel – Gewittertierchen, wohin du greifst, die regenschwangere Luft, gepaart mit der Schwüle bringt Unmengen hervor. Konstanze hat schon ganze Kohorten an Spinnen in ihrem Häuschen erlegt. Dennoch hat sich tagsüber das Wetter zumeist gehalten. Die Schulklasse macht einen relativ ruhigen, netten Eindruck. Gut, dass die Lehrer auf eine Prüfung bestanden haben, dadurch nimmt Gruppe noch einmal ein Ziel vor Augen. Lustiges Kentertraining – Nina filmt – Knotenübungen und Theorielernen runden das Bild ab. 25 Schüler werden im Passbild festgehalten, Formulare für die Führerscheine noch von Malicke ausgeliehen. Nina schreibt und stempelt, während ich stanze, unterschreibe und öse. Alfred mit Unterstützung von Olaf nehmen die Prüfungen ab. Ganz nebenbei hat unser Jan aus Zürich seine Binnenprüfung abgelegt. Heike hat den Segelteil ausgespart. Heiko läuft ein, Hobbit und Folker haben sich angekündigt. Nina hat das Lasersegeln für sich entdeckt – ich freue mich für sie. Stanze ist nun für 14 Tage auf Urlaub in der Segelschule, wird hoffentlich Springbok viel bewegen können. Am WE erwarten wir 25 Schüler.
24.08. Schulklasse
32 Berliner Schulkinder bevölkern die Menhire. Nach zwei Tagen konnten sie schon – dank günstiger Winde – kreuzen und zu 70 % vernünftig anlegen. Die Manövertheorie machen wir in zwei Gruppen, wobei ich wieder bei meiner geliebten Kreidetafel im Freisitz bin. Wenig Muffler, interessierte Zuhörer. Dabei werden wir von Nina, Alfred und Manfred unterstützt. Heute dann schwere Entscheidung: keine Böen vorhergesagt, doch flaue Winde, abends soll Gewitter kommen. Aufbruch nach Fehmarn, gegen 16 Uhr sehe ich immer noch nix von der Flotte. So breche ich mit der Steuerschüssel auf. Nach halber Strecke komme ich auf den Pulk zu, Schleichfahrt, wenig Wind und schlechter Trimm. Am Ende das Boot der Lehrer, Katrin und Manuel sowie Jan – unser SBIler –. Mit einigen Tips versuche ich, die Boote zu beschleunigen. Doch es zieht sich – dann zieht eine Wolkenwand auf – kommt was – die bange Frage. Letztlich nehmen wir die Schiffe in Schlepp. Es gibt aber auch einige Heldinnen, die bis zum Schluss durchhalten, mit eigener Kraft den Steg erreichen, der jetzt im Abendlicht erblüht.
21.08. WE-Schüler
Eine relativ große Gruppe versammelt sich. 14 Personen wollen am Sonntag in die Prüfung gehen. Verwirrung um den Motorteil, bei allen war dieser durchgestrichen, neun wollen ihn aber doch machen. Wer also den See-Schein nachmacht, bekommt die praktische Prüfung Motor beim Binnenschein geschenkt, allerdings bleibt der Binnenschein dann bei der Prüfungskommission, bis der See-Schein vorgelegt wird. Engpass bei den Menhiren – also wird der Kentermenhir aktiviert, Ruderanlage, Segel an Bord, Maststütze ausgerichtet und los geht es. Auch Dora muss mit in den Einsatz, so sind nachher 12 Menhire, einige Möwen und die Steuerschüssel unterwegs. Das Grillgut von Tellence wird an die Hamburger weitergereicht, wohl weitgehend getilgt, müssen wir wohl nicht soviel wegschmeissen. Zwischendurch gehen Stanzerl, Nina, Dennis und ich zum Segelverein nebenan. Mein älterer Bruder feiert zusammen mit seinem ältesten Sohn einen 100sten Geburtstag. Den lauen weiteren Abend geniessen wir auf der Terrasse der Wulfschanze. Nach meinem Rundgang um den Binnensee, gibt es wieder eine Schweineerweckung ... Walpurga kommt auf die Intensivstation, bekommt ein neues, braunes Fell; Stanzerl streicht ihren Tisch in Blau. Das Motto für das Absegelwochenende vom 1. bis 3. Oktober liegt fest: Aliens rasen durch das All!
Weiterlesen...
- 20.08. Ende der Hauptsaison
- 17.08. Ein wenig Sommer!
- 14.08. Ein Sommertag!
- 13.08. Regenwoche
- 09.08. Menhirbergung und Regentage
- 05.08. Das zweite Piratencamp!
- 31.07. Piratencamp gut gelaufen ....
- 25.07. Graue Wolken hängen tief!
- 24.07. Südwind und Flachwasser
- 23.07. Notprüfung und Dauerregen
- 22.07. Starkwind - alle Menhire im Einsatz!
- 21.07. Strandsäuberung
- 20.07. Nebel über Graswarder
- 18.07. Brückenbau - Drohne und elf Menhire unterwegs ....
- 15.07. Sturm und Seegrasberge
- 13.07. Die englische Marine segelt bei uns & Start in die neue Woche...
- 10.07. Admiral Vernon
- 09.07. Prüfungen
- 08.07. Regentag
- 07.07. Fehmarntour und unverhofftes Wiedersehen
- 04.07. Gewitter und Segelwochenende
- 02.07. Nun sind sie fort....
- 29.06. Fehmarntörn
- 28.06. Sie sind da...
- 23.06. Nachwehen und Alltag
- 20.06. Ein ganz großes Dankeschön an alle Freunde und Gäste!
- 18.06. Jubiläum
- 15.06. Jubiläumsprogramm!
- 14.06. Pfingstende und Jubi-Planung
- 13.06. Laserflotte - Kentern - Legerwall & Motoren
- 12.06. Fehmarntour - Ausbildung & Grillen
- 11.06. Pfingstosnabrücker + Schwachwind + eine kleine schöne Yacht
- 10.06 Grillen - Bergen - Laufen
- 09.06. Grillen – Baustelle und windiger Morgen
- 08.06. Graues Wetter - Nieselregen - vom Gewitter verschont...
- 06.06. Ausbildung - Traumwetter - abendlicher Einsatz
- 05.06. ein schöner Sommertag
- 04.06. Entenjäger – Spargelessen & Segeleinlagen
- 03.06. Sommertag - mit Maria auf Dora...
- 02.06. Knurrhahn & Tauchgang
- 01.06. ein freier Tag...
- 30.05. WE & Nieselregen
- 29.05. Abschied - Ausbildung und Lästeranda
- 28.05. Windige Prüfung
- 27.05. Theorieprüfung
- 26.05. Theoriehybris und praktische Vorprüfung
- 25.05. Besuch von Ida - Boccia - röhrende Meister
- 24.05. Strandsäuberung und Erbsenblasrohr
- 23.05. Prüfung - Gewitter & Farbenspiel
- 21.05. Es gibt sie wieder ...
- 20.05. Fehmarntörn
- 16.05. Stanze hat Geburtstag!
- 15.05. Erkältung - Wochenende und Nistplatz
- 09.05. Windiges WE!
- 02.05. Erste größere Prüfung!
- 30.04. Endlich handiger Wind!
- 29.04. Eine frische Brise!
- 26.04. Ostermontag
- 24.04. Emma – Insel und Mastverlust
- 22.04. Aus gegebenem Anlass!
- 21.04. Osterhasen
- 20.04. Sonnentage
- 18.04. See-Kurs und erste Sonnentage
- 10.04. Plattitüden des Herr Dennis!
- 31.03. Stubbenfräse
- 21.03. Der Tag danach!
- 15.03. Veränderungen
- 24.02. Raumwunder
- 09.02. Baum gefallen!
- 18.01. Guten Morgen!
- 11.01. Raureif
- 06.01. Flaggenwechsel
Seite 1 von 4
Neu eingetroffen: Video der Segelausbildung des Unisports-Osnabrück bei Segelschule-Bennewitz



