Geschwaderfahrt nach Fehmarn
Emsiges Treiben am Steg. Vorräte werden an Bord gebracht, Motorboote werden aufgetankt, Segel werden gesetzt, der Kurs nach Fehmarn an der Tafel skizziert, die letzten Wettermeldungen werden eingeholt. Nach einem letzten Check durch die Segellehrer legen die Schiffe nacheinander ab. Ein Kontrollboot an der Werft sichert die Querung des Fahrwassers. Letzte Anweisungen werden gegeben: Ruderblatt und Schwert absenken, Kurs Graswarderspitze. Wir sammeln uns an der Osttonne, die Flotte zieht Kreise, bis auch der letzte angekommen ist.
Dann geht es weiter. Im blauen Dunst über Fehmarn erkennen wir eine Windmühle, unser Orientierungspunkt. Bis zu zwanzig Jollen ziehen an der Silhouette der Fehmarnsundbrücke vorbei. Wir passieren die Landzunge vor dem Zielhafen, um Hintergrund der markante, rot-weiße Leuchtturm Flügge. Dann taucht die Einfahrt von Orth – so heißt der Ort – vor uns auf. An der Mole legen alle Schiffe hintereinander an – die Insel ist erreicht.
Im Piratennest, am Futterkutter oder in einem netten Imbiss stärken wir uns für die Rückfahrt. Bis zu drei Motorboote sichern die Flotte. Ein schnelles Gummiboot, das auch den entferntesten unserer Herde in kürzester Zeit erreichen kann, ein Long-Boat mit Vorräten an Bord und ein bewährtes Arbeitsboot. Sie alle können, wenn nötig, die Schiffe in Schlepp nehmen. Gegen 17 Uhr läuft das Geschwader wieder in die Bucht ein – die ist Crew müde, aber um ein tolles Erlebnis bereichert.
