Optimisten
Länge 2.31m, Breite 1.13m
Segelfläche 3.3qm
Gewicht 55kg
Für unsere Kleinsten stehen 15 Optimisten zur Verfügung. Einfache Konstruktionen, die leicht zu handhaben sind.
Menhir
Länge 4.75m, Breite 1.98m
Segelfläche: 15qm
Gewicht: 400kg
Dieser Bootstyp wurde in der Bretagne für die dortigen Rauwasserbedingungen konzipiert. Von diesen Kielschwertern für bis zu 4 Personen sind in der Segelschule 11 Boote vorhanden. Hohe Stabilität, einfache Bedienungselemente und viel Platz in dem Cockpit ermöglichen eine optimale Anfängerausbildung. Große Segel sorgen schon bei leichten Winden für genügend Vortrieb und spezielle kleine Sturmsegel erlauben auch bei viel Wind den Törn in der Welle auf der freien Ostsee.
Möwe II
Länge 4.28m, Breite 1.69m
Segelfläche 12qm
Gewicht 250kg
Schneller, wendiger aber auch anspruchsvoller. Von dieser Schwertjolle für 2 Personen sind in der Segelschule 13 Boote vorhanden. Wer es sportlicher liebt, mehr als eine Woche bei uns ist oder bereits Vorkenntnisse mitbringt, kann nach einem Kentertraining auf unseren Möwen lernen. Das Bootsgewicht hat die Hälfte der Menhire bei gleicher Segelfläche. Die eigene Gewichtsverlagerung wird um so wichtiger, Fehlverhalten kann zur Kenterung führen. Eine Verlängerung am Steuer erfordert neue Manövertechniken.
Laser
Länge 4.23m, Breite 1.37m
Segelfläche 7qm
Gewicht 65 kg
Sechs Exemplare warten auf den sportlichen Einhandsegler. Wie auf der Möwe muss man sein Gewicht weit nach Luv verlagern – die Füße hakt man unter die Ausreitgurte, der Rest des Körpers hängt außenbords über der schäumenden See. Ein Maximum an seglerischem Spaß.
420iger/470iger /505er/Contender
Länge 4.70m, Breite 1.68m
Segelfläche 13,28
Gewicht 115kg
Leichtbauweise, große Segelfläche und viele zusätzliche Trimmelemente machen das Segeln hier zu einer Kunst: Dein Vorschoter hängt im Trapez, der Bug hebt sich aus dem Wasser, die Bugwelle wandert hinter den Mast – Du gleitest. Wer dann noch bei 4 Windstärken den Spinnaker meistert, der kann behaupten, dass er Segeln kann. Ein 505er, zwei 420er, ein Condender und fünf 470 sind vorhanden.
Fehmarnfahrt
Emsiges Treiben am Steg. Vorräte werden an Bord gebracht, Motorboote werden aufgetankt, Segel werden gesetzt, der Kurs nach Fehmarn an der Tafel skizziert, die letzten Wettermeldungen werden eingeholt. Nach einem letzten Check durch die Segellehrer legen die Schiffe nacheinander ab. Ein Kontrollboot an der Werft sichert die Querung des Fahrwassers. Letzte Anweisungen werden gegeben: Ruderblatt und Schwert absenken, Kurs Graswarderspitze. Wir sammeln uns an der Osttonne, die Flotte zieht Kreise, bis auch der letzte angekommen ist. Dann geht es weiter. Im blauen Dunst über Fehmarn erkennen wir eine Windmühle, unser Orientierungspunkt. Bis zu zwanzig Jollen ziehen an der Silhouette der Fehmarnsundbrücke vorbei. Wir passieren die Landzunge vor dem Zielhafen, um Hintergrund der markante, rot-weiße Leuchtturm Flügge. Dann taucht die Einfahrt von Orth - so heißt der Ort - vor uns auf. An der Mole legen alle Schiffe hintereinander an - die Insel ist erreicht. Im Piratennest, am Futterkutter oder in einem netten Imbiß stärken wir uns für die Rückfahrt. Bis zu drei Motorboote sichern die Flotte. Ein schnelles Gummiboot, das auch den entferntesten der Herde in kürzester Zeit erreichen kann, ein Long-Boat mit Vorräten an Bord und ein bewährtes Arbeitsboot. Sie alle können, wenn nötig, die Schiffe in Schlepp nehmen. Gegen 17 Uhr läuft das Geschwader wieder in die Bucht ein, die Crew müde aber um ein tolles Erlebnis bereichert.
