15.01. Sylvester in Venedig!

Der liebe Dennis hatte die Idee.
So finden sich Stanzerl, Bettina, Heiko, Philipp, Dennis und mein kleines Ego zusammen. In unserer Wohnung, die wohl einem Architekten gehört hat, gibt es ein Klavier – abgeschlossen - , Kunstgegenstände und goldene Armaturen im Bad. Auf dem kleinen Balkon machen wir unsere Rauchpausen. In einem Theaterbau verbirgt sich ein Supermarkt, der unsere Grundversorgung sichert. Den Wein gibt es in einem kleinen Laden direkt in Plastikflaschen abgefüllt.

Wir erschlendern die Altstadt, verirren uns im Gassenlabyrinth, genießen die geschichtsträchtigen Fassaden. Die Touristenströme umgeben uns, doch es gibt kein Drängeln, die Atmosphäre ist angenehm entspannt. Leider will keiner mit mir auf die Gondel, deren Rudertechnik mich fasziniert: der asymmetrische Rumpf gleicht den einseitigen Antrieb aus.  Die Brücken fordern mein Knie heraus, sie haben alle einen hohen Bogen, damit die Schiffe drunter durch fahren können. Neben den Gondeln gibt es Wassertaxis, private Motorboote und einen gut ausgebauten Fährverkehr.

Wir kehren in ein Steakrestaurant ein: T-Bone für zwei Personen, sonst wird selbst gekocht. Philipp zaubert dünnes Kalbsfilet mit Minze in Weißweinsauce. Der Höhepunkt ist die Fahrt mit dem Wassertaxi zum Markusplatz. Es fährt mit uns in die kleinen Kanäle. Hier müssen wir beim Passieren der Brücken die Köpfe einziehen. Es ist eine wunderschöne Tour, die wir nur jedem empfehlen können. Am Canale Grande stehen wir inmitten der Menge, die das Feuerwerk mit lauten Ausrufen kommentiert. Sonst gibt es keine Feuerwerkskörper in der Stadt, wahrscheinlich wegen Brandgefahr. Stanzerl, Philipp, Dennis und ich beenden die Feier in einer Disco ….
Bei leichter Überschwemmung reisen wir am nächsten Tag wieder ab.

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