19.06. Die einen gehen, die anderen kommen…

Dazwischen liegt eine schöne, kleine Ruhephase. Am Freitag segelt Bad Pyrmont noch bis 11 Uhr, dann setzt sich der Bade- und Spieltrieb durch. Mit Henning gibt es Konfirmationsgrillwürste und Salat, Björn fügt einen Kartoffelsalat hinzu.

Der Samstag beginnt windig, gegen 5 Uhr sehe ich die ersten Surfer in der Welle. Die Badeplattform der Seebrücke wird von den Wellen malträtiert, ein kleines Teil löst sich. Henning und Björn gehen segeln ... Laura, Stefan, Max und Jan besuchen uns. Stanzerl hat ein Date mit Max auf der Möwe. Später weiß er nicht genau, wie er es finden soll – zu groß zu schnell. Mit Henning brechen wir zu einem kleinen Spaziergang zur Seebrücke auf, dort gibt es nach Stanzerls Meinung das beste Eis. Wir bewundern auch den barrierefreien Zugang zum Beach Hotel. Am Hafen nehmen wir die Pinguin in Augenschein – sie wartet auf eine Hardy-Scheibe – dort lesen wir auch die liebevolle Beschreibung eines Admirals Cuppers for sale.

Wir bereiten uns auf die Ankunft der Schulklasse vor. Volker verstärkt uns in der Ausbildung. Letzte Wäsche wird gewaschen, Hand- und Geschirrtücher zusammen gelegt. Steffi putzt das Bad. Die Werkstatt muss aufgeräumt werden, nach getaner Arbeit platziere ich einen Kaktus auf der Werkbank. Einkäufe für die Schulklassen, letztlich vergesse ich das Brot. Maddel und Stanzerl gehen dann doch noch ein wenig segeln. Sabine und Lothar, Julian mit Freund, Volker und Björn sowie Henning mit einer Kollegin legen ebenfalls ab. Arrival: die Schulklasse landet mit ihrem Bus. 32 Schüler bauen ihre Zelte auf, nachdem wir zuvor noch einige Boote verrückt haben. Die Tür im Bad wird verschlossen – Trennung von Männlein und Weiblein. Der Notdienst kommt, damit die Temperatur des Duschwassers reguliert, Verbrühungen vermieden werden. Sie gehen baden, das heißt vornehmlich die Damen geben sich dem kühlen Nass hin, während die Jungs den Stegkopf bevölkern. Björn erlebt eine etwas unruhige Nacht, eine Schülerin hat Geburtstag, ein gewisser Lärmpegel ist die Folge. Ich schlafe bis in die frühen Morgenstunden, unten wird zum Frühstück gedeckt. Die Firma Richter liefert 20 Rammbretter – der Tag kann beginnen. 

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