Abwracken, Schiffe und Segeln!



Im Kommunalhafen fällt mir der alte Fischkutter auf, der jahrelang am Fischereidamm gelegen hat. Aus der Bordwand wuchs schon ein Baum. Nun scheint sein Schicksal besiegelt. Es stehen Kran und einige Bagger herum, die Pflastersteine sind herausgenommen und große Stahlplatten verlegt worden.

An der Seebrücke weht die Gildeflagge – wir erwarten Spielmannszug und schwarze Zylinder, untermauert mit Grünkohl und Köm!

Auf dem Rückweg nehme ich mir Steg 8 vor. Ein Schiffsname sticht ins Auge: Unsinn! Das lässt die Fantasie galoppieren. Schiff gekauft und keine Zeit zum Segeln? Viele Schiffe verbringen zuviel Zeit im Hafen.

In der Schule ist Ronny schon auf den Beinen, noch scheint die Sonne, doch der Wind wir sehr böig, soll Morgen, wenn die Prüfung stattfindet, bis 8 Bft erreichen – mal sehen, was wir da noch machen können. Niklas und Maddel haben eine kleine Gruppe von Grundscheinlern, während ich über meine drei Binnler wache. Bernd und Joshua nehmen auch den vollen Theorieunterricht mit. Motorenausbildung haben wir schon hinter uns, all das in nur sieben Tagen, da kann schon Stress aufkommen. Mit den Ukrainern segeln wir bei noch nettem Wetter bis zur Osttonne. Mit dabei die Oma des Jungen, die gerne auf See sein möchte. Dascha wird, wenn das Wetter mitspielt, am Freitag ihren Geburtstag zusammen mit ihren Verwandten in der Segelschule feiern. Steffi und Gert haben gestern eine Möwe ausgeführt. Laura und Stefan samt Kindern verbringen eine Woche in Heiligenhafen, schauen des Öfteren rein. Stanzerl ist wieder eingetroffen, mäht gerade den Rasen, und unser Dieter sitzt auf der Lästerbank und schaut dem Treiben zu.

25 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen