Findercrew, Schulklassen und Damentrio!


Segeln mit Findercrew: Mit achterlichen Winden segeln wir bis zur Osttonne. Glücklicherweise ist Olga mit an Bord, sorgt für eine lockere Atmosphäre und hilft bei bestimmten Situationen. Tessa steuert gut, vielleicht sollte ich sie zu einem Schnupperkurs einladen. Auf dem Rückweg geht es in die Kreuz – ich übernehme die Pinne. Dreher und heftige Böen, die fast aus dem Nichts auftauchen, machen das Segeln für mich spannend. Abschied von den ehrlichen Menschen! Ankunft Schulklasse. Kurze Rede nach 22 Uhr. Niklas übernimmt die Leitung. Als Schiffsführer stehen zur Verfügung: Maddel, Jan, Niklas, Nikolaus, Sophia, Bernd und Julian, Ich drucke noch 50 Konzepte, die Sophia in die Klemmhefter verbringt, So gerüstet starten wir in den Tag. Ich übernehme fünf Auffrischler, die mit Helga schon 2019 hier gewesen sind und es noch einmal erleben möchten. Wir rüsten zwei Menhire auf und starten bei flautigen südlichen Winden: Ablegen, Halsen, Kreuzen und Anlegen. Nachmittags gehen zwei meiner Schüler bereits auf die Möwe. Die meisten Menhire sind kurz vor dem Ablegen, da kündigt sich ein Gewitter mit Blitz und Donner an. Es folgt ein kräftiger Regenschauer, dann strahlt die Sonne wieder. Solveigh übernimmt einen Menhir von mir, so kann ich mich um die Möwe kümmern, sie wird gleich mit doppeltem Kenterball ausgerüstet, weil gegen 16 Uhr noch ein Kentertraining laufen soll. Niklas zieht es durch – so laufen Heerscharen von Gelblingen mit roten Westen über den Steg, präsentieren die schwarzen Unterwasserschiffe der beiden Möwen gen Ufer. Heiko und sein Besuch sitzen auf drei Stühlen auf dem Steg, Ihre weisen Blicke schweifen über das Geschehen. Am Montag stehen Eva, Ingrid und Ute vor mir. Drei Frauen im besten Alter. Wir sitzen im Zelt für die Einführungstheorie. Ein kleines Gewitter unterbricht unsere Ausbildung. Wir rüsten uns aus: Overalls, Westen, Sonnenbrille mit Sicherung und Kappe. Wir treffen uns erst um 13 Uhr wieder, segeln in die Welle und trainieren den Am-Wind-Kurs auf der Rückfahrt. Erschöpft aber in guter Stimmung können wir den ersten Segeltag beenden. Niklas leite weiterhin seine Schulgruppe gut, baut eine kleine Möwegruppe ein. Die Schulklasse wir von Astrid gelobt, weil sie alle sehr höflich sind. Ein Menhirverleih führt zu einem gekrümmten Mast, der in einer dramtischeren Bergesituation sein aufrechtes Wesen verloren hat. Harte Böen beim Gewitter deformierten das ehemals Aufrechte.





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